KINDER (Angst, Depression, Selbstverletzung, Wut)


Zunehmend zeichnet sich ein Bedarf bei Kindern und Jugendlichen der Generation ab 2010 ab. In den letzten Jahren, und verstärkt nach der Pandemie, hat sich die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen deutlich verschlechtert (Angst, Depression, Selbstverletzung, Wut).

 

Als Hauptursachen gelten die Kombination von Smartphone, sozialen Medien, permanenter Vergleichbarkeit, weniger freie Erfahrung

 

in der realen Welt, überbehütete Kindheit, Schlafmangel und soziale Isolation.

 

Daneben führte die Pandemie zu mehr Einsamkeit, was einer der stärksten Prädikatoren für Depression im Jugendalter ist.

 

Schulschliessungen und Kontaktbeschränkungen reduzierten spontane soziale Interaktion in der neuroentwicklungsbedingten Phase der Peer-Bindung, welche zentral für Identität und Selbstwert ist. Es kam zu einer Entwicklungsunterbrechung und zu Kontrollverlust, welcher Gefühle von Hilflosigkeit und geringer Selbstwirksamkteit brachten. Daneben kam es zu innerem Stress, mehr Zeit Online und Bewegungsmangel.

 

All diese Faktoren führen zu einer Kindheit mit weniger Resilienz und mehr Unsicherheit, zu einer verschlechterten psychischen Gesundheit.

 

 

 

Pferde bieten genau die Erfahrungen, die vielen Kinder und Jugendlichen heute fehlen:

 

Beziehung, nonverbales Feedback, körperliche Regulation, echte Kompetenzentwicklung und sichere Herausforderungen,

 

deshalb ist die Arbeit mit Pferden bei Kindern und Jugendlichen besonders wirksam.

 

Zudem zeigt sich eine höhere Bereitschaft zur Mitarbeit als in klassischen Settings.

 

 

 

Beziehung    statt    Isolation

 

Nonverbales unmittelbares Feedback    statt    Virtuelle Bewertung

 

Echte Selbstwirksamkeit    statt    Kontrollverlust

 

Körpererfahrung    statt   Kopfdominanz

 

Co-Regulation über das Nervensystem   statt   Angstspiralen

 

sichere echte Herausforderung   statt   Ueberbehütung

 

Erdung, Bewegung, frische Luft, Natur   statt   Bewegungsmangel

 

Körperaufrichtung   statt   Körperhaltung mit gesenktem Kopf mit Blick aufs Handy